Tiergestützte Pädagogik - Labradorhündin Paula
Tiergestützte Pädagogik -Labradorhündin Paula

Aktuelles / Termine

AKTUELLES:

 

Schulhunde in der neuen

"Richtlinie zur Sicherheit im Unterricht (RiSU)"

der Kultusministerkonferenz aufgenommen

 

Die Kultusministerkonferenz ist die ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland. Mit der „Richtlinie zur Sicherheit im Unterricht (RiSU)“ stellt sie ein umfassendes Regelwerk zur Unfallverhütung an deutschen Schule bereit.

 

In der aktuellen „Richtlinie zur Sicherheit im Unterricht (RiSU)" vom 14.06.2019 findet man auf Seite 90 folgende Empfehlungen zu Hunden in der Schule:

 

"Beim Einsatz von Hunden in Schulen (z.B. im Rahmen einer tiergestützten Pädagogik, HuPäSch o.ä.) müssen einige wichtige Punkte beachtet werden. Dazu zählen insbeson- dere:

  • Das Tier muss regelmäßig einer Tierärztin bzw. einem Tierarzt vorgestellt und von diesem untersucht werden. Dadurch sollen frühzeitig u.a. schmerzenverursachende Krankheiten erkannt werden, die zu einer Wesensänderung des Tieres führen können. Das Gesundheitsattest der Tierärztin bzw. des Tierarztes muss über die gute Allgemeinverfassung des vorgestellten Hundes Auskunft geben. Außerdem ist für eine regelmäßige Endoparasitenprophylaxe (entweder durch regelmäßige Ent- wurmung oder Kontrolle durch Abgabe von Kotproben) und Ektoparasitenprophylaxe zu sorgen. Der aktuelle Impfstatus muss im Heimtierpass vorliegen.
  • Jeder Einsatz in der hundegestützten Pädagogik erfolgt nur im aus- bzw. weiterge- bildeten Mensch-Hund-Team und setzt ein sicheres Vertrauensverhältnis voraus.
  • Der Einsatz zwischen Schülerinnen bzw. Schülern und Hund erfolgt ausschließlich unter ständiger Aufsicht der Hundeführerin bzw. des Hundeführers. Ein Einsatz des Hundes ohne Hundeführerin oder Hundeführer ist nicht zulässig.
  • Der Einsatz muss immer nach Hunde- und Tierschutzaspekten sowie tierethischen Grundsätzen geplant und durchgeführt werden. Der Hund darf nicht instrumenta- lisiert werden. Individuelle Stärken sollten berücksichtigt werden.
  • Um den professionellen Einsatz eines Schulhundes zu gewährleisten, ist das Erstel- len eines Schulhundkonzepts unabdingbar. Zusätzlich ist eine kontinuierliche Re- flektion, Evaluation und Anpassung der Arbeit notwendig.
  • Rituale für den Hund und Regeln für die Schülerinnen und Schüler müssen etabliert werden, um dem Hund Hilfestellungen beim Einsatz zu geben und um Stress zu reduzieren.
  • Die Möglichkeit des selbstständigen Rückzugs des Hundes auf einen eigenen und ungestörten Ruheplatz muss gewährleistet sein.
  • Der Einsatz des Hundes muss entsprechend seiner Bedürfnisse und Voraus- setzungen und denen der Hundeführerin / Pädagogin bzw.des Hundeführers / Päda- gogen, der Schülerinnen und Schüler und der Schule individuell angepasst werden.

Vor dem Einsatz des Hundes im Unterricht sind die Sorgeberechtigten nach bekannten Allergien ihrer Kinder zu befragen. Bei Schülerinnen und Schülern ab der Sekundarstufe II können auch diese befragt werden.

Nach dem Umgang mit dem Hund sind die erforderlichen hygienischen Maßnahmen (z.B. Händewaschen) durchzuführen."

 

Diese "Richtlinie der Kultusministerkonferenz" ist neben der „Selbstver- pflichtung im Schulhundweb" die einzige deutschlandweite Empfehlung zum Einsatz von Hunden in der Schule!

 

Info-Broschüre für Schulleitungen erhältlich

 

Das Qualitätsnetzwerk Schulbegleithunde e.V. hat im Oktober 2019 eine Broschüre für Schulleitungen über den Einsatz von Hunden in der Schule herausgebracht.

Diese kann als PDF-Dokument auf der Vereinshomepage heruntergeladen werden oder als gedruckte Broschüre über den Verein, die AKs Schulhund oder die über den Verein vernetzten Anbieter von Schulbegleithund-Team-Weiter- bildungen bezogen werden.

 

 

Der Verein begrüßt ausdrücklich eine Weitergabe dieser Broschüre in voll- ständiger und unveränderter Form an Schulleitungen und andere Interessierte.

TERMINE:

 

Das nächste Frühjahres-Treffen des AK Schulhund Rhein-Main

findet am 21. März 2020

an der IGS Oberen Aar in Taunusstein

von 9:30 Uhr bis ca. 16:30 Uhr statt.

 

Thema: "Bissprävention -

Warum beißt ein Hund die Menschen, die er liebt?"

 

Referentin: Aurea Verebes

(Hundetrainerin/Referetin IBH e.V./

Buchautorin "Verstehen, Staunen, Trainieren, Entdecken" u.a.)

 

Anmeldung ab sofort über das Kontaktformular

 

 

 

Die nächste Schulhundkonferenz findet am 01./02. Mai 2020

im Theresia-Gerhardinger-Berufskolleg

in 34414 Warburg-Rimbeck

in Ostwestfalen statt.

 

Organisator: "Qualitätsnetzwerk Schulbegleithunde e.V."

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© Sylke Schmidt