Tiergestützte Pädagogik - Labradorhündin Paula
Tiergestützte Pädagogik -Labradorhündin Paula

Ausgewählte Verbände / Institutionen

  • Fachkreis Schulhunde (Schulhundweb) / Selbstverpflichtung

Im Fachkreis Schulhunde sind aktuell bundesweit 424 KollegInnen (Stand 05.2018) mit einem Schulhund registriert und vernetzt. Um eine qualitativ gute Arbeit im Bereich der Hundgestützten Pädagogik in der Schule zu gewährleisten, hat der Fachkreis eine  Selbstverpflichtung  zur Einhaltung von Hygiene-, Ausbildungs- und Einsatzstandards sowie Richtlinien verabschiedet, die von den mit Schulhund arbeitenden LehrerInnen einzuhalten sind.

 

Die Hupäschlerinnen machen mit dieser Selbstverpflichtung ihren professionellen Einsatz deutlich und belegen, dass sie sich intensiv mit der Tiergestützten Intervention und dem Verhalten von Hunden auseinandergesetzt haben. Sie verpflichten sich, sich innerhalb von zwei Jahren mindestens 16 Stunden themengebunden fortzu- bilden. KollegInnen, die sich seit 2016 neu eintragen, müssen eine abgeschlossene oder begonnene Weiterbildung von mindestens 60 Stunden nachweisen.

 

Diese Selbstverpflichtung ist momentan das einzige geltende Gütekriterium, dem sich Hupäschlerinnen bundesweit anschließen können, um ihren qualifizierten Einsatz mit Hund in der Schule zu verdeutlichen (vgl. Schulhundweb).

 

Der Fachkreis Schulhunde bietet bundesweit verschiedene Arbeitskreise an, denen sich die HupäschlerInnen zwecks Austausch, Information und Evaluation sowie Fort- bildung anschließen können (vgl. Schulhundweb).

 

  • Qualitätsnetzwerk Schulbegleithunde e.V.

Das Hauptanliegen des Qualitätsnetzwerkes Schulbegleithunde e.V. ist ein qualifi- zierter Einsatz von Mensch-Hund-Teams zum Wohle aller Beteiligten. Oberstes Ziel ist eine Vernetzung der Mensch-Hund-Teams, der Arbeitskreise Schulhund, der Weiter- bildungen in diesem Bereich sowie der Austausch und die Kooperation mit Ministe- rien, Schulämtern und Schulleitungen. Auch der Austausch und die Kooperation mit anderen Institutionen im Bereich der Tiergestützten Interventionen in Deutschland und den Nachbarländern ist dem Verein wichtig. Des Weiteren setzt sich der Verein für die Etablierung von einheitlichen Qualitätsstandards im Bereich HuPäSch in ganz Deutschland ein.

 

  • Ausbildungsstätte „ColeCanido“

Bei ColeCanido bieten Lydia Agsten (Gründerin Schulhundweb/ColeCanido, Autorin der HuPäSch-Bücher, Organisatorin der Schulhundkonferenzen, 1. Vorsitzende im Verein "Qualitätsnetzwerk Schulbegleithunde") und ihr Team Weiterbildungen zur Hundegestützten Pädagogik in der Schule an den Standorten Schwerte (ColeCanido) und Artlenburg (ColeCanido Nord) an. Das Ausbildungssystem basiert auf mehreren Blöcken. Die Teilnehmer erhalten eine Mensch-Hund-Teamausbildung, die aus prakti- schen und theoretischen Elementen besteht mit dem Ziel eines möglichst stressarmen Alltags für alle Beteiligten in der Schule. Die Referentinnen wirken aktiv in verschie- denen Arbeitsgruppen (z.B. AK Schulhundteamausbildung) des Fachkreises Schul- hunde (s.o.) mit.

 

  •    Ausbildungsstätte „SchnauzenWelt“

Das Ausbildungskonzept von „SchnauzenWelt“ basiert auf einem Kommunikations- training für Mensch und Hund. Neben Individualtrainings oder Gruppenkursen finden spezielle Seminare für LehrerInnen und deren Hunde im Sinne einer Teamausbildung  statt. Es besteht ein sehr enger Praxisbezug zur Schule, da das SchnauzenWelt-Team aktiv in Arbeitsgruppen des Fachkreises Schulhunde (s.o.) mitwirkt und die Ergeb- nisse in seinen Seminaren multipliziert. Die Seminare finden in Riedstadt/Hessen statt.

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© Sylke Schmidt