Tiergestützte Pädagogik - Labradorhündin Paula
Tiergestützte Pädagogik -Labradorhündin Paula

Ausgewählte Verbände / Institutionen

  • Schulhundweb / Selbstverpflichtung

Im Schulhundweb sind aktuell bundesweit 431 KollegInnen (Stand 09.2019) mit einem Schulhund registriert und vernetzt. Um eine qualitativ gute Arbeit im Bereich der Hundgestützten Pädagogik in der Schule zu gewährleisten, haben diese sich freiwillig einer Selbstverpflichtung  zur Einhaltung von Hygiene-, Ausbildungs- und Einsatz standards angeschlossen.

 

Die Hupäschlerinnen machen mit dieser Selbstverpflichtung ihren professionellen Einsatz deutlich und belegen, dass sie sich intensiv mit der Tiergestützten Intervention und dem Verhalten von Hunden auseinandergesetzt haben. Sie verpflichten sich, sich innerhalb von zwei Jahren mindestens 16 Stunden themengebunden fortzubilden. KollegInnen, die sich seit 2016 neu eintragen, müssen eine abge- schlossene oder begonnene Weiterbildung von mindestens 60 Stunden nach- weisen.

 

Diese Selbstverpflichtung ist momentan das einzige geltende Gütekriterium, dem sich Hupäschlerinnen bundesweit anschließen können, um ihren qualifizierten Einsatz mit Hund in der Schule zu verdeutlichen (vgl. Schulhundweb).

 

Im Schulhundweb sind derzeit bundesweit 18 aktive Arbeitskreise vorzufinden, denen sich die HupäschlerInnen zwecks Austausch, Information und Evaluation sowie Fort- bildung anschließen können (vgl. Schulhundweb).

 

  • Qualitätsnetzwerk Schulbegleithunde e.V.

Das Hauptanliegen des Qualitätsnetzwerkes Schulbegleithunde e.V. ist ein qualifi- zierter Einsatz von Mensch-Hund-Teams zum Wohle aller Beteiligten. Oberstes Ziel ist eine Vernetzung der Mensch-Hund-Teams, der Arbeitskreise Schulhund, der Weiter- bildungen in diesem Bereich sowie der Austausch und die Kooperation mit Ministe- rien, Schulämtern und Schulleitungen. Auch der Austausch und die Kooperation mit anderen Institutionen im Bereich der Tiergestützten Interventionen in Deutschland und den Nachbarländern ist dem Verein wichtig. Des Weiteren setzt sich der Verein für die Etablierung von einheitlichen Qualitätsstandards im Bereich HuPäSch in ganz Deutschland ein.

Seit Oktober 2019 stellt das Qualitätsnetzwerk eine Broschüre mit "Informationen für Schulleitungen zum Einsatz von Hunden in der Schule" bereit.

 

  • Ausbildungsstätte „ColeCanido / ColeCanido-Nord" (NRW / Niedersachsen)

Bei ColeCanido bieten Lydia Agsten (Gründerin Schulhundweb/ColeCanido, Autorin der HuPäSch-Bücher, Organisatorin der Schulhundkonferenzen, 1. Vorsitzende im Verein "Qualitätsnetzwerk Schulbegleithunde") und ihr Team Weiterbildungen zur Hundegestützten Pädagogik in der Schule an den Standorten Schwerte (ColeCanido) und Artlenburg (ColeCanido-Nord) an. Das Ausbildungssystem basiert auf mehreren Blöcken. Die Teilnehmer erhalten eine Mensch-Hund-Teamausbildung, die aus prakti- schen und theoretischen Elementen besteht mit dem Ziel eines möglichst stressarmen Alltags für alle Beteiligten in der Schule. Die Referentinnen wirken aktiv in verschie- denen Arbeitsgruppen (z.B. AK Schulhundteamausbildung) des Fachkreises Schul- hunde (s.o.) mit.

 

  •    Ausbildungsstätte „SchnauzenWelt“ (Hessen)

Das Ausbildungskonzept von „SchnauzenWelt“ basiert auf einem Kommunikations- training für Mensch und Hund. Neben Individualtrainings oder Gruppenkursen finden spezielle Seminare für LehrerInnen und deren Hunde im Sinne einer Teamausbildung  statt. Es besteht ein sehr enger Praxisbezug zur Schule, da das SchnauzenWelt-Team aktiv in Arbeitsgruppen des Fachkreises Schulhunde (s.o.) mitwirkt und die Ergeb- nisse in seinen Seminaren multipliziert. Die Seminare finden in Riedstadt/Hessen statt.

 

Weitere qualifizierte Weiterbildungsinstitutionen für Schulbegleithund-Teams, die sich der "Selbstverpflichtung für Anbieter von Schulbegleithund-Team-Weiter- bildungen" des Qualitätsnetzwerkes Schulbegleithunde angeschlossen haben, finden Sie unter

www.schulbegleithunde.de / Menü / Mitgliedschaft / Schulbegleithund-Team-Weiterbildungen

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© Sylke Schmidt